Leibniz-WissenschaftsCampus

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Altstadtlauf
Mitglieder des WissenschaftsCampus beteiligen sich mit dem “Open Science Team“ am Göttinger Altstadtlauf 2017, um für den freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen zu werben.

Open Science

Innovationen  und wissenschaftlicher Fortschritt treiben die moderne Wissensgesellschaft an. Um sie auch in Zukunft weiter erfolgreich zu entwickeln, sind Integrität, Reproduzierbarkeit und Verfügbarkeit von Forschungsergebnissen essentiell. Die „Open Science“ Bewegung setzt sich für vertrauenswürdige und replizierbare Ergebnisse, die freie Verfügbarkeit wissenschaftlicher Resultate, und die Verbesserung des Austausches zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein.

„Open Science“ fußt auf sechs Säulen:

Open Science Säulen
Die sechs Prinzipien von Open Science; Andreas E. Neuhold, Open Science - Prinzipien (commons.wikimedia.org/wiki/File:Open_Science_-_Prinzipien.png), CC BY 3.0 (creativecommons.org/licenses/by/3.0/legalcode)

Open Data: Der freie Zugang zu wissenschaftlichen Daten fördert Transparenz, erleichtert den Datenaustausch, Zusammenarbeit und die erneute Nutzung wertvoller Ressourcen. Frei verfügbare Daten ermöglichen es zudem, die Reproduzierbarkeit veröffentlichter Ergebnisse zu überprüfen.

Open Source: beschreibt den freien Zugang zu Computer-Code und Software. Für viele wissenschaftliche Zwecke wird speziell entwickelte Software benötigt; wird diese als Open Source zur Verfügung gestellt, reduziert dies Kosten und fördert die weitere (und gemeinsame) Weiterentwicklung und Verbesserung des Codes und der Software.

Open Methodology: durch den Zugriff auf Forschungsmethoden- und materialien werden die Reproduzierbarkeit von Resultaten gefördert und Versuchsansätze veranschaulicht. Zudem können so Wissenschaftler von den Erfahrungen ihrer Kollegen profitieren. Die Offenlegung von a-priori Hypothesen und der (ursprünglich) geplanten Analyseverfahren sind wichtige Elemente zur Sicherung der Datenintegrität und -interpretation.

Open Peer Review: Peer review, die Begutachtung von Artikeln durch Fachkollegen, ist eines der Standardverfahren zur Qualitätssicherung bei der Veröffentlichung wissenschaftlicher Studien. Traditionell wird hierbei nur die letzte Version des Artikels veröffentlicht. Im „open peer review“-Verfahren hingegen werden neben dem endgültigen Artikel auch frühere Manuskriptversionen, die Kommentare der Gutachter und deren Identität bekannt gegeben. Leser können sich dadurch ein besseres Bild davon machen, wie eine Argumentationsschiene entwickelt und Konzepte präsentiert werden; zudem wird der faire und offene Austausch zwischen Gutachtern und Autoren gefördert, und der Beitrag der Gutachter erkennbar.

Open Access: mit die wichtigsten Ergebnisse eines Forschungsprojekts sind die daraus resultierenden Fachartikel. Traditionell werden diese in abonnierbaren, d.h. kostenpflichtigen Zeitschriften veröffentlicht. Sie sind also ohne entsprechenden Zugang zu einer Bibliothek nicht einsehbar. Um diese Problematik zu umgehen bieten echte Open Access Zeitschriften alle von ihnen veröffentlichen Artikel frei im Internet an. Autoren können zudem ihre Arbeiten auch in öffentlichen Datenbanken ablegen.

Open Educational Resources: hierbei handelt es sich um frei verfügbare Lehrmaterialien, die im Unterrichtet verwendet und z.T. auch begrenzt oder unbegrenzt verändert und weitergegeben werden dürfen. Diese Materialien erlauben es, ohne finanzielle Hindernisse aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse in Schulen und andere Bildungseinrichtungen hineinzutragen.

 

 

Open Science im Leibniz WissenschaftsCampus

LSC

 

Der WissenschaftsCampus unterstützt die “Open Science” Bewegung und ermutigt seine Mitglieder, sich für deren Ziele einzusetzen und sich daran zu beteiligen.

Was wir machen:

  • Organisatorische Unterstützung durch das Administrationsbüro und den Open Science Repräsentanten Thomas Schultze-Gerlach
  • Open Science Workshops und Vorträge
  • Trainingskurse zur Nutzung von Open Source Software Paketen (z.B. R-Kurse)
  • Veröffentlichung von Open Source Software (z.B. Ergänzungspakete für R)
  • Organisation kostenloser Veranstaltungen für die interessierte Öffentlichkeit (z.B. Filmabende, Wissenschaftstheater)
  • Förderung von Wissenschaftskommunikationsprojekten (Science Communication Grants)
  • Die Förderung von Open Access Publikationen erfolgt über die entsprechenden Publikationsfonds unserer Trägereinrichtungen (Universität Göttingen, Deutsches Primatenzentrum); die Leibniz-Gemeinschaft bietet eine Plattform, um Publikationen frei zugänglich zu machen (Leibniz Open)

Ansprechpartner

Thomas Schultze-Gerlach +49 551 39 - 13569 +49 551 39 - 13570 Kontakt Profil

Open Science Veranstaltungen

Die Open Science Bewegung in Göttingen

Weitere Informationen über Open Science

Center for Open Science