Leibniz-WissenschaftsCampus

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WissenschaftsCampus Movie Nights

Nicht erst seit "Big Bang Theory" und "Interstellar" haben wissenschaftliche Inhalte Eingang in Filme und Serien gefunden - seien es nun Hollywood-Blockbuster oder kleine Independent-Produktionen. In unseren Filmabenden wollen wir uns nicht nur verschiedene Filme zum Thema Primatenkognition ansehen, sondern auch gemeinsam mit dem Publikum über die dem Film zugrunde liegenden wissenschaftlichen Inhalte diskutieren. Wie akurat wurden die Inhalte dargestellt? Was wurde übertrieben, vereinfacht oder weggelassen? Welche Bedeutung hat diese Forschung für unseren Alltag? Diese und andere Fragen wollen wir beleuchten. Hierzu wird jeder Film von einem wissenschaftlichen Experten oder Expertin begleitet, der/die nach dem Film den Film kurz kommentiert und für Fragen zur Verfügung steht.

Das Filmprogramm im Wintersemester 2018/19

Jane

Jane
Foto: Mindjazz Pictures

Dienstag, 16. Oktober 2018, 19.30 Uhr

Lumière, Geismar Landstraße 19, 37083 Göttingen

USA 2017, 90 Min., OmU, FSK: o.A.
Regie: Brett Morgen

1960 kam die damals 26-jährige Britin Jane Goodall nach Tansania um den überwiegend männlichen Tierforscherkollegen zu zeigen, dass sie jahrelang falsch gearbeitet haben. Goodall geht anders an die Sache ran, ohne Training, aber angetrieben von einer großen Tierliebe: Sie nimmt sich Zeit, um das Vertrauen der örtlichen Schimpansen zu erlangen - und entdeckt, dass die Tiere sehr intelligent und sozial eingestellt sind.
1964 kommt der niederländische Filmemacher Hugo van Lawick nach Tansania, um die Arbeit von Goodall zu dokumentieren. Die beiden verlieben sich und bekommen ein Kind. Lawicks Tieraufnahmen, exklusive Interviews mit Goodall, Forschungsmaterial des Jane-Goodall-Instituts und Familienvideos sind der Stoff, aus dem JANE-Regisseur Brett Morgen seine Doku baute. Es ist ein Film über eine Frau, die sich gegen starke Widerstände durchsetzt.
Begleitet von der Filmmusik des legendären Komponisten Philip Glass, bietet der Film ein unvergleichliches, intimes Porträt von Jane Goodall - einer Wegbereiterin des Naturschutzes, die sich allen Widrigkeiten widersetzte und von einer Forscherin zu einer Aktivistin entwickelte.

Im Anschluss diskutiert Prof. Julia Fischer mit dem Publikum über die Bedeutung von Jane Goodall für die Primatenforschung. Wie hat sie die Erforschung unserer nächsten Verwandten geprägt? Welche Rolle spielt Jan Goodall heute und wie hat sich die Freilandforschung in den letzten Jahrzehnten gewandelt?

Der Film wird im Original mit deutschem Untertitel gezeigt, die Diskussion findet zweisprachig statt.

Eintrittspreise:

 
Erwerbstätige 7 €
Studierende, Rentner, Arbeitslose 6 €

Fördermitgliedskarte des Lumière

(pro Halbjahr; Ermäßigung: 1 €/Vorstellung)

5 €
Schülerkarte abends 5 €
Sozialcard 3 €

Kontakt

Dr. Christian Schloegl

Dr. Christian Schloegl Koordinator +49 551 3851-480 +49 551 3851-489 Kontakt

Trailer zu unseren Filmen

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