Leibniz-WissenschaftsCampus

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Hormonal reactivity, perceived dominance and nurturance, and mating success in men

competition
Die Versuchsteilnehmer treten in verschiedenen Wettbewerben gegeneinander an, um eine Hormonreaktion auszulösen (Symbolbild)
Foto: Lars Penke

Testosteron spielt eine große Rolle im Sexual- und Konkurrenzverhalten von Menschen und Tieren. Im ersten Teil dieses Projekts untersuchten wir zunächst, wie andere Personen die  Persönlichkeit von Männern wahrnehmen, bei denen es zu einem akuten Testosteronanstieg kam. Frauen nahmen Männer in einem aufgeheizten, kompetitiven Zustand als dominanter wahr als zuvor. Im zweiten Teil untersuchten wir, ob man an Hand des Testosteronspiegels und von Persönlichkeitsmerkmalen eine Aussage treffen könnte, wie viele Sexualpartnerinnen  ein Mann in den nächsten 18 Monaten haben wird. Oder anders ausgedrückt: liefern Testosteronspiegel und Persönlichkeit Informationen darüber, wie erfolgreich Männer Sexualpartnerinnen finden? Vorläufige Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Testosteronspiegel keine derartigen Rückschlüsse erlaubt. Allerdings gab es einen Zusammenhang damit, wie dominant ein Mann wahrgenommen wurde.

 

Projektleiter

Tobias Kordsmeyer

Tobias Kordsmeyer +49-551 39-20706 Kontakt Profil

Lars Penke

Lars Penke +49 551 39-20701 Kontakt Profil

Julia Ostner

Julia Ostner +49 551 39-33925 Kontakt Profil

Publikationen

Kordsmeyer T, Hunt J, Puts D, Ostner J, Penke L (2018). The relative importance of intra- and intersexual selection on human male sexually dimorphic traits. Evolution of Human Behavior 39, 424-436

Kordsmeyer T, Penke L (2018). Effects of male testosterone and cortisol reactivity on self- and observer-rated personality states in a competitive mating context. Journal of Research in Personality, in press