Leibniz-WissenschaftsCampus

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In Gedenken an Ulf Diederichsen


Der Leibniz ScienceCampus Primatenkognition trauert um den Chemiker und ehemaligen Vizepräsidenten der Universität Göttingen Prof. Dr. Ulf Diederichsen, der am 11. November 2021 unerwartet gestorben ist.

Ulf Diederichsen war Professor am Institut für Organische Chemie der Universität Göttingen. Als Vizepräsident für Forschung von 2015 bis 2021 unterstützte er unsere diversen Aktivitäten mit vielen klugen Ratschlägen und großer Warmherzigkeit. Er hat damit ganz erheblich zum Gedeihen unseres Forschungsnetzwerkes beigetragen. Wir sind dafür sehr dankbar.


Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden.

Wir werden ihn sehr vermissen.


Der Vorstand des Leibniz ScienceCampus Primatenkognition

Prof. Dr. Julia Fischer

Prof. Dr. Julia Fischer Sprecherin des Leibniz-WissenschaftsCampus +49 551 3851-375 +49 551 3851-372 Kontakt Profil

Dr. Christian Schloegl

Dr. Christian Schloegl Koordinator +49 551 3851-480 +49 551 3851-489 Kontakt Profil

Der Leibniz-WissenschaftsCampus Primatenkognition

Wieso haben Primaten so große Gehirne? Verschiedene Theorien versuchen, die Entstehung der großen Gehirne und der hochentwickelten geistigen Fähigkeiten von Menschen und nicht-menschliche Primaten zu erklären. Diese Theorien betonen die geistigen Kapazitäten, die für die Aufnahme, Verarbeitung und Integration von sensorischen Informationen und deren Übersetzung in aktive Handlungen benötigt werden. Auch können dabei ein Verständnis für Ursache-Wirkung-Prinzipien und eine Abschätzung der Folgen eigener Handlungen erforderlich sein.

Der Leibniz-WissenschaftsCampus wurde im Jahr 2015 mit dem Ziel gegründet, ein umfassendes Verständnis der Mechanismen von Informationsverarbeitung und Entscheidungsfindung bei menschlichen und nicht-menschlichen Primaten voranzutreiben. Der WissenschaftsCampus bietet hierfür eine gemeinsame Forschungsplattform für Neurowissenschaftler, Psychologen sowie Kognitions- und Verhaltensbiologen. Um sich von verschiedenen Blickwinkeln und mit unterschiedlichen Methoden der Frage zu widmen, wie sich Menschen und nicht-menschliche Primaten in ihrer komplexen Umwelt organisieren, unterstützt der WissenschaftsCampus integrative und vergleichende Forschungsansätze. Ein wichtiges Element sind auch Maßnahmen zur Förderung von Kooperationen, des wissenschaftlichen Austausches und der Wissenschaftskommunikation.

 

Können wir anderen beim Denken zuschauen?

Am WissenschaftsCampus arbeiten Wissenschaftler des DPZ und der Universitätsmedizin daran, bildgebende Verfahren zu verbessern und individuelle Behandlungsmethoden zu entwickeln.