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Menstrual cycle effects on sexual motivation and desire

Hormonlabor
Foto: Thomas Steuer

Psychologen und Biologen der Georg-August-Universität Göttingen untersuchen Veränderungen in der weiblichen Sexualität im Verlauf des Menstruationszyklus. Im Gegensatz zu nicht-menschlichen Primaten zeigen Menschen während des Eisprungs wenige und  nur subtile Signale für gesteigertes sexuelles Interesse und sexuelle Aktivität (der sogenannte Östrus).

Wissenschaftler versuchen seit langem, die evolutionäre Entwicklung dieses Unterschieds zwischen Menschen und nichtmenschlichen Primaten zu verstehen. Gerade weil die Verhaltensänderungen im Östrus so subtil sind, sind hierfür große Datenmengen nötig. Aus diesem Grund entwickelte das Team eine Studie, in der mehr als 1.500 Frauen für 70 Tage ein Online-Tagebuch führten. Dieser einzigartige Datensatz wird nun dazu genutzt, verschiedene Theorien zum Einfluss des Menstruationszyklus auf die weibliche Sexualität und den Einfluss hormoneller Verhütungspräparate zu testen.

Projektleiter

Lars Penke

Lars Penke +49 551 39-20701 Kontakt Profil

Julia Ostner

Julia Ostner +49 551 39-33925 Kontakt Profil

Publikationen

Jünger J, Gerlach TM, Penke L (2018). No evidence for ovulatory shifts in women's preferences for men's behaviors in a pre-registered study. PsyArXiv. doi: 10.31234/osf.io/7g3xc

Jünger J, Kordsmeyer TL, Gerlach TM, Penke L (2018). Fertile women evaluate male bodies as more attractive, regardless of masculinity. Evolution and Human Behavior 39(4), 412-423. Link to article

Jünger J, Motta-Mena, NV, Cardenas R, Bailey D, Rosenfield KA, Schild C, Penke L, Puts DA (2018). Do women's preferences for masculine voices shift across the ovulatory cycle? Hormones and Behavior 106, 122-134